Barbaresco 2. Teil

Nach vielen Verkostungen, die wir in der Vergangenheit zum Großteil König Barolo gewidmet haben, wollen wir uns dieses Mal dem zweiten großen Wein der Langhe widmen, der Königin Barbaresco!  Weine aus zwölf (12!) absoluten Top-Lagen stehen für diese spektakuläre Verkostung bereit und es wird gleichzeitig auch das Thema der Verkostung: Barbaresco von 12 absoluten Top-Lagen bzw MGA (Menzioni Geografiche Aggiuntive).

Seit Jahrzehnten stehen Einzellagen wie Asili, Rabaja, Montestefano, Montefico, Galina, oder Albesani mit dem berühmten Weingarten Santo Stefano im Mittelpunkt der Liebhaber piemontesischer Weine. Durch die gute Arbeit zahlreicher Winzer sind weitere Lagen wie Rio Sordo, Nervo oder Martinenga in die Oberliga der bedeutendsten Barbaresco-Lagen aufgestiegen. Die Größe bzw. Kleinheit der Lagen begrenzt die Anzahl der Besitzer auf wenige Weingüter pro Lage, manch eine MGA ist sogar eine Monopollage.

Wir bieten bei diesem zweiten Teil unserer Masterclass eine die Komplettierung der Rundschau von Weinen aus den besten Lagen.

Feminin und elegant

Was fällt Ihnen zum Barbaresco ein? Eleganzbetont oder kraftvoll? Feinfruchtig oder erdig? Salzig oder süßlich? Feminin oder maskulin? Oder, oder, oder … Oft hört man Beschreibungen und Attribute dieser Art, wenn man über die Unterschiede von Barbaresco und Barolo spricht. Vor allem die Winzer selbst kommen ins Philosophieren, wenn sie über den Unterschied von Barbaresco und Barolo sprechen.

Die Weine von beiden HerkĂĽnften sind zu 100% von der Nebbiolo-Rebe, das Klima in beiden Gebieten weist kaum Unterschiede auf, die Entfernung von einem zum anderen Weinbaugebiet beträgt nur wenige Kilometer Luftlinie – sie sind nur durch die Stadt Alba und ihr Umland getrennt. Der größte Unterschied zwischen den beiden Gebieten liegt in der Geologie, im Barbaresco-Gebiet findet sich häufiger fossilreicher Mergel und Sand (Sant’Ă€gata). Das lässt die Weine im Vergleich zum Barolo etwas zarter, fruchtbetonter und leichtfĂĽĂźiger escheinen. Es sind Weine, die sehr gut reifen können und ihre Eleganz bis ins hohe Wein-Alter manifestieren. Winzer, die sowohl Barbaresco wie auch Barolo produzieren, bezeichnen Barbaresco-Weine gerne „feminin“ im Gegensatz zum robusten und „maskulinen“ Barolo.

Barolista Peter Roggenhofer und Weinjournalist Alexander Magrutsch haben keine Mühen gescheut und eine ausgesprochen repräsentative Auswahl an aktuellem Barbaresco für eine einmalige Verkostung zusammengetragen.

Einige dieser Weine sind absolute Raritäten und ausverkauft!

Die Barbaresco folgender Top-Lagen und WeingĂĽter werden verkostet:

Rabaja

  • Cascina Luisin 2015
  • Cortese 2015

Asili

  • Ca del Baio Riserva 2013
  • Michele Chiarlo 2015

Martinenga

  • Tenuta Cisa Asinari Marchesi di Gresy Vigna Gaiun 2005

Gallina

  • Prinsi 2015
  • Prinsi 2011
  • Ugo Lequio 2015
  • Castello di Neive 2015

Rio Sordo

  • Musso 2015
  • Produttori del Barbaresco Riserva 2013

Pora

  • Musso 2015

Albesani (Vigna Santo Stefano)

  • Castello di Neive 2014

Nervo

  • Pertinaca 2014
  • Pertinace 2013
  • Armando Piazzo 2011 (Vigna Gaia Riserva)

Roncaglie

  • Poderi Colla 2015
Basarin (Vigna Gianmate)
  • Giacosa Fratelli 2015
  • Giacosa Fratelli 2014
Serraboella
  • Barale Fratelli 2015
Pajore

  • Rizzi 2015
 
Zur Abrundung des zweiten Teiles werden wir einige Spitzenweine des ersten Teils nochmals als Benchmark verkosten.

Dazu reichen wir traditionell wieder einen spätsommerlichen Risotto, Käse, …

 

Gerne begrĂĽĂźen wir Sie bei der

Barolista Masterclass No.24 Teil 2

in der Enoteca Barolista
der Weinfachhandlung mit der landesweit größten Auswahl piemontesischer Weine
in Wien 2 – Alliiertenstrasse 12

am Freitag, den 14. Septmeber 2018 um 19 Uhr

VERKOSTUNG AUSGEBUCHT

Es freut sich auf Ihr Kommen
Peter Roggenhofer & Alexander Magrutsch