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Barbaresco

Der Ursprung dieses aristokratischen Weins verschmilzt mit Legenden von unterschiedlicher Natur: einige erzählen, dass die Gallier Italien erreicht hätten, weil sie von den Verlockungen des Weins Barbaritium von hervorragender Qualität anzogen wurden; während andere unterstützen, dass der Barbaresco seinen Namen von den Barbarenvölkern hätte, die den Fall des römischen Reiches verursachten.

In längst vergangenen Zeiten gab es an diesem Ort, wo heute des kleine Dorf Barbaresco liegt, einen so undurchdringlichen Wald, dass er den dorthin geflüchteten Ligurern erlaubte, Zuflucht vor der römischen Kavallerie zu finden. Und da sie hier immer Fremde an den Grenzen ihres Herrschaftsgebiets blieben, bezeichneten sie die Römer als “barbarica silva”: von diesem Ausdruck rührt der antike Ortsname Barbaritium, der sich zum aktuellen Barbaresco entwickelte.

Professor Domizio Cavazza, der erste Rektor der Weinfachschule Regia in Alba, war unter denen, die den (schon seit langem bekannten) Barbaresco genau in der selben Periode beschrieb, in der Cavour, der Marchesa Falletti und den Savoyern den Nebbiolo, der auf der anderen Seite von Alba angebaut wurde, als Barolo bezeichnete und das bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.Professor Domizio Cavazza, der erste Rektor der Weinfachschule Regia in Alba, war unter denen, die den (schon seit langem bekannten) Barbaresco genau in der selben Periode beschrieb, in der Cavour, der Marchesa Falletti und den Savoyern den Nebbiolo, der auf der anderen Seite von Alba angebaut wurde, als Barolo bezeichnete und das bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Seit damals “reist” er immer gemeinsam mit dem Bruder Barolo, indem er auch für sich Schutzregeln fordert und damit 1934 den Anstoß für die Gründung des Konsortiums gab. 1966 wurde er zu einer der ersten italienischen DOCs und später, im Jahre 1980, zu einer der ersten DOCG-Weine (Denominazione di origine controllata e garantita) mit einer Kontrollnummer auf der Flasche und einer Banderole aus der Staatsdruckerei.

Den Barbaresco erhält man aus 100 Prozent Nebbiolo- Trauben. Der Wein präsentiert sich mit einer intensiven und leuchtenden Farbe, die in rubin- bis granatroten Schattierungen schimmert. Man taucht in eine anregende, noch fruchtige aber trotzdem ätherische Duftwelt und erinnert sich an Himbeeren und Konfitüre aus roten Früchten, an Geranien und Veilchen aber auch an grünen Pfeffer, Zimt und Muskatnuss, an Heu und Holz, geröstete Haselnüsse, Vanille und sogar Anis.

Er muss mindestens zwei Jahre reifen, davon eines im Eichenholz und nach vier Jahren darf er sich “Riserva” nennen. Der Wein erreicht seinen besten Ausdruck vom 5. bis zum 10. Jahr, kann aber auch sehr viel langlebiger sein. Auf dem Markt findet man traditionelle Produkte und andere, die durch eine Reifung in kleinen Holzfässern mehr nach dem internationalen Geschmack interpretiert wurden.

Das Produktionsgebiet umfasst die gesamte Fläche der Gemeinden Barbaresco, Treiso, Neive und Teile der Gemeinde Alba. Barbaresco wird sowohl von kleinen Winzern, namhaften Genossenschaften als auch ausgezeichneten Persönlichkeiten von Weltruf produziert. Im Ort Barbaresco sitzt die Enoteca Regionale (regionale Önothek), in der man einen Großteil der produzierten Weine mit dieser Bezeichnung verkosten kann. Die Önothek organisiert jedes Jahr diverse Veranstaltungen, die sich mit der lokalen Gastronomie beschäftigen. Weitere Informationen und die Kontaktdaten findet man auf der Seite “Reti Locali” (lokale Netzwerke) in dieser Publikation.

In Zusammenarbeit mit der Önothek und der Provinz Cuneo hat das Konsortium die Zonen, in denen die Nutzung zusätzlicher geografischer Bezeichnungen möglich ist, abgegrenzt. Gemeint sind die “Crus” (Lagen), auch wenn der Ausdruck nicht ganz passt, weil sie aus einer anderen historisch-ökonomischen Situation entstanden. Diese Bezeichnungen drücken auch keine Rangliste der Wertschätzung aus, sondern sind eine weitere Präzisierung der Herkunft, die in einigen Fällen auf eine bessere Position auf dem Hügel hinweist und in anderen Fällen einfach auf Namen von Bauernhöfen, Weinbergen und Ortsteilen. Die gewissenhafte Aufzeichnung all dieser Details steht dem Publikum ab sofort sowohl in Papierform als auch auf den Internetseiten des Konsortiums zur Verfügung.

Aktion 11+1=11

Bei einem Einkauf von zwölf Flaschen, die mit einem grünen "11+1=11" Label markiert sind, erhalten Sie davon eine Flasche gratis.

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